Fazit und Ausblick
Wer aktiv in die Windows Dienste eingreift, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Zwar sind die Dienste deutlich fehlerfreundlicher als etwa die Registry, dennoch kann man sich auch hier schnell seine Windows-Installation zerstören. Leider bietet die Dienste-Konsole keinerlei Möglichkeit, Speicherstände anzulegen. Glücklicherweise benötigt Windows 7 ja bereits deutlich weniger Speicher als der Vorgänger Vista, Microsoft scheint also auch an den Programmen im Hintergrund gefeilt zu haben.
Dennoch tun sich bei einigen Diensten Fragen auf, ob sie wirklich ständig im Hintergrund geladen sein müssen. Etwa der IP-Hilfsdienst, der Tunnel-Dienste für IPv6 zur Verfügung stellt. Wie unser Artikel „Der Status Quo von IPv6“ zeigt, kommt der IPv4-Nachfolger zwar langsam in die Gänge, ist aber noch lange nicht komplett ausgerollt.
Sobald Sie mit den Diensten arbeiten, sollten Sie jeden Schritt genau dokumentieren. Nur so können Sie nachvollziehen, welcher deaktivierte Dienst welchen Fehler erzeugt. Dabei helfen kann Ihnen beispielsweise das neue Feature der „Problemaufzeichnung“, das im Startmenü von Windows 7 unter dem wenig sinnigen Menüpunkt „Schritte zum Reproduzieren eines Problems aufzeichnen“ zu finden ist.
Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer Serie rund um die Dienste von Windows 7. In den kommenden Beiträgen stellen wir Ihnen die verschiedenen Dienste und Dienstgruppen im Detail vor.