Acht-Punkte-Plan (Forts.)
5. Migration vorbereiten mit dem Office Migration Planning Manager
Nicht nur auf Endanwender kommen mit Office 2010 große Veränderungen zu. Auch für IT-Verantwortliche sind etliche Details zu beachten, um eine reibungslose Umstellung im Unternehmen sicherzustellen. So führte Microsoft etwa bei den Dateiformaten und der Makro- und Addin-Programmierung viele Änderungen und neue Funktionen ein, so dass beim Wechsel aus einer Office-Umgebung mit 2000, XP oder 2003 zunächst eine gründliche Analyse der Migrationsanforderungen durchgeführt werden muss. Um die erforderlichen Schritte zu unterstützen, hat Microsoft die kostenlose Toolsammlung Office Migration Planning Manager (OMPM) herausgegeben.
6. Office-Dateien auf inkompatible Formate untersuchen
OMPM ist ein Kommandozeilen-Tool, das Dateien der Formate Office 97 bis 2003 auf mögliche Konvertierungsprobleme hin untersuchen kann - und zwar sowohl auf Arbeitsplatz-PCs wie auf Netzwerk-Shares. Es erkennt mögliche Format-Inkompatibilitäten und erstellt Berichte darüber im XML-Format. Ein integrierter Makro-Scanner prüft auf mögliche Probleme mit VBA-Code in Office-Makros in Excel-, Powerpoint- und Word-Dateien. Ebenso kann er potenzielle Probleme hinsichtlich einer Migration auf die 64Bit-Version von Office 2010 erkennen.
7. Migrationsberichte und Auswertungen
Für die Auswertung der mit OMPM erzeugten XML-Reports stehen einige Werkzeuge zur Verfügung, die den Import in SQL Server ermöglichen. Eine weitere Berichtsfunktion gibt es in Verbindung mit Access 2010. Der ebenfalls in OMPM enthaltene Office File Converter, auch ein Kommandozeilenprogramm, ermöglicht die Massenkonvertierung von Office-Dateien aus den Ursprungsformaten 97 bis 2003 auf Office 2010.
8. Word-Dokumentenversionen aus Altdateien extrahieren
Schließlich liegt der OMPM-Sammlung auch noch das Version Extraction Tool (VET) bei, mit dem sich mehrere eingebettet gespeicherte Dokumentenversionen aus Word 97 bis 2003 in Einzeldateien des Formats Office 2010 extrahieren lassen. (wh)