Hybrid-Apps für iOS

Universal-Apps für iPhone und iPad

24.07.2014
Von  und Florian Horner
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Einmal kaufen, zweimal nutzen: Mit Universal-Apps sparen iPad- und iPhone-Nutzer bares Geld. Viele Entwickler bieten ihre Apps ohne Aufpreis für beide Geräte an. Wir stellen eine Reihe der Anwendungen vor, die sich nach dem Kauf auf dem iPhone und iPad - sowie dem iPod touch - verwenden lassen.

Egal ob unter dem Titel Universal-App oder Hybrid-App, das Prinzip hinter den universellen Anwendungen ändert sich nicht. Einmal gekauft, sind die Apps auf allen iOS-Geräten, das heißt iPhone (inklusive iPhone 5S und iPhone 5C), iPod touch und iPad, sofort und direkt angepasst lauffähig. Der Unterschied zu emulierten iPhone-Anwendungen fällt besonders Besitzern eines iPads auf: Anstatt eine auf das iPad um den bloßen Faktor zwei vergrößerte iPhone-Version vorgesetzt zu kriegen, bekommen sie ein auf das iPad zugeschnittenes Programm zu sehen - mitsamt allen Anpassungen an die Größenverhältnisse des iPads.

Detailsuche: Gerade einmal ein kleines Plus neben dem Preis markiert die Universal-Apps im Store.
Detailsuche: Gerade einmal ein kleines Plus neben dem Preis markiert die Universal-Apps im Store.

Im App Store sind die Universal-Apps leicht zu erkennen. Alle Anwendungen für iPhone, iPod touch und iPad sind mit einem kleinen Plus markiert. Außerdem wird die App bei jeder Suche zweifach gefunden, da sie jeweils unter den Programmen für iPhone und iPad verortet ist. Zu jeder Anwendung sind auch getrennte Screenshots für beide Plattformen verfügbar, sodass Sie sich gleich beide Versionen ansehen können, ohne die Katze im Sack zu kaufen.

Bereits viele solcher Universal-Apps haben den Weg in den App Store gefunden. Zum einen rüsten iPhone-Entwickler ihre Apps nachträglich auf und bieten ihren Käufern den zusätzlichen iPad-Modus als kostenloses Update an - Beispiel Atomic Web Browser. Zum anderen gehen einige App-Entwickler für native iPad-Anwendungen den umgekehrten Weg und machen ihre Programme auch mit dem iPhone und iPod touch kompatibel. Im Artikel stellen wir Ihnen eine Reihe von Universal-Apps vor, die besonders Besitzern eines iPads und iPhones den Doppelkauf ersparen.